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Wissen schützt Leben. Hier finden Sie alle wichtigen Informationen für Ihre Sicherheit.

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Wissen schützt Leben. Wir haben die wichtigsten Informationen für Ihre Sicherheit zusammengestellt. Informieren Sie sich jetzt.

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Thema

Notruf 112

"Im Notfall zählt jede Sekunde. Die 112 ist europaweit die einheitliche Nummer für Feuerwehr und Rettungsdienst – vorwahlfrei, kostenlos und auch bei gesperrtem Mobiltelefon erreichbar."

Das Wichtigste zuerst: WO ist es passiert? Geben Sie den Ort, Straßennamen und Hausnummer so präzise wie möglich an.
Lassen Sie sich führen: Der Disponent am anderen Ende der Leitung stellt Ihnen gezielte Fragen. Antworten Sie kurz und klar.
Nicht auflegen: Beenden Sie das Gespräch niemals als Erster. Warten Sie, bis die Leitstelle alle Informationen bestätigt hat und das Gespräch beendet.
Barrierefreier Notruf: Nutzen Sie die App 'nora' oder das Notruf-Fax für Gehörlose unter der 112.
Informationen zu Notruf 112
Thema

Rauchwarnmelder

"Rauch ist schneller und lautloser als Feuer. Da der Geruchssinn im Schlaf ausgeschaltet ist, sind Rauchwarnmelder Ihre Lebensversicherung, um rechtzeitig auf giftige Brandgase aufmerksam zu werden."

Hessische Bauordnung (§14 HBO): Pflicht für alle Schlafzimmer, Kinderzimmer und Flure, die als Rettungsweg dienen.
Wartung: Mindestens einmal jährlich gemäß DIN 14676 (Prüfknopf drücken, Sensorik reinigen).
Lebensdauer: Nach spätestens 10 Jahren müssen die Melder aufgrund von Verschmutzung und Alterung komplett getauscht werden.
Informationen zu Rauchwarnmelder
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Sirenen & Warnsignale

"Sirenen dienen heute nicht nur der Alarmierung der Feuerwehr, sondern auch Ihrer Sicherheit. Ein Heulton kann im Ernstfall lebenswichtigen Vorsprung verschaffen."

Bevölkerungswarnung: 1 Minute auf- und abschwellender Heulton. Sofort: Gebäude aufsuchen, Fenster/Türen schließen, Radio (HR3/FFH) einschalten und Warn-Apps (NINA/KATWARN) prüfen.
Entwarnung: 1 Minute Dauerton. Die akute Gefahr ist vorüber. Informieren Sie sich weiterhin über die lokalen Medien.
Feueralarm: 1 Minute Dauerton, zweimal unterbrochen (3x 15 Sek.). Signalisiert den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr einen dringenden Einsatz.
Informationen zu Sirenen & Warnsignale
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Vorsorge & Selbsthilfe

"Was ist, wenn der Strom länger ausfällt oder ein Unwetter das Verlassen des Hauses unmöglich macht? Ein kleiner Vorrat gibt Ihnen Sicherheit und Unabhängigkeit."

Getränke: Pro Person ca. 2 Liter pro Tag (für 10 Tage einplanen).
Lebensmittel: Vorrat ohne Kühlung und langes Kochen (Nudeln, Konserven, Knäckebrot).
Hausapotheke: Wichtige Medikamente, Verbandskasten und Desinfektionsmittel griffbereit halten.
Energie: Kurbeltaschenlampe oder Batterien, Campingkocher und ein batteriebetriebenes Radio.
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Rettungsgasse

"Eine korrekt gebildete Rettungsgasse entscheidet über Leben und Tod. Sie muss bereits bei stockendem Verkehr gebildet werden, nicht erst im Stillstand oder wenn Blaulicht sichtbar ist."

Prinzip der rechten Hand: Wer auf dem linken Fahrstreifen fährt, weicht nach links aus. Alle anderen Spuren (Mitte/Rechts) weichen nach rechts aus.
Standstreifen: Dieser muss grundsätzlich frei bleiben, darf aber im absoluten Notfall zur Erweiterung der Gasse mitgenutzt werden, um Platz zu schaffen.
Gasse offen halten: Auch nach dem ersten Rettungsfahrzeug die Gasse nicht schließen – es folgen oft weitere Einheiten.
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Waldbrandgefahr

"Besonders im Sommer steigt die Gefahr von Wald- und Flächenbränden. Schon kleine Unachtsamkeiten können verheerende Folgen für Mensch und Natur haben."

Rauchverbot: Im Wald gilt vom Frühjahr bis Herbst ein striktes Rauchverbot.
Fahrzeuge: Parken Sie Autos niemals über trockenem Gras (die Hitze des Katalysators kann Brände entfachen!).
Zufahrten: Halten Sie Waldwege und Schranken für Feuerwehrfahrzeuge immer frei.
Meldung: Rauchentwicklungen sofort über die 112 melden. Achten Sie auf Rettungspunkte zur Standortbestimmung.
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Thema

Erste Hilfe

"Die Zeit bis zum Eintreffen der Rettungskräfte ist entscheidend. Als Ersthelfer sind Sie das erste und wichtigste Glied in der Rettungskette."

Eigenschutz: Achten Sie immer auf Ihre Sicherheit (Warnweste, Unfallstelle absichern).
Prüfen - Rufen - Drücken: Reagiert die Person nicht und atmet nicht normal? 112 rufen und sofort mit der Herzdruckmassage beginnen.
Herzdruckmassage: 100-120 Mal pro Minute kräftig in die Mitte des Brustkorbs drücken.
AED nutzen: Automatisierte Defibrillatoren führen Sie per Sprachansage durch die Behandlung. Man kann nichts falsch machen.
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Verhalten bei Unwetter

"Starkregen und Sturm nehmen zu. Bei Unwetterlagen muss die Feuerwehr oft hunderte Einsätze priorisieren – achten Sie zuerst auf Ihren Eigenschutz."

Gebäude: Fenster und Türen schließen, elektrische Geräte bei Gewitter vom Netz trennen.
Keller/Tiefgaragen: Betreten Sie niemals überflutete Keller oder Garagen. Es besteht Lebensgefahr durch Stromschlag oder plötzliche Flutwellen.
Draußen: Abstand zu Bäumen, Baugerüsten und Stromleitungen halten. Das Auto bietet bei Gewitter Schutz (Faradayscher Käfig).
Informationen zu Verhalten bei Unwetter
Thema

Verhalten im Brandfall

"Richtiges Handeln schützt Ihr Leben und das Ihrer Mitmenschen. Feuer und Rauch breiten sich rasend schnell aus."

Retten: Personen aus der Gefahrenzone bringen. Keine Aufzüge benutzen!
Tür schließen: Beim Verlassen des Brandraumes die Tür schließen, aber nicht abschließen. Das verhindert die Rauchausbreitung.
Warnen: Mitbewohner und Nachbarn lautstark warnen und den Notruf 112 absetzen.
Verrauchter Flur: Ist der Flur voller Rauch? Bleiben Sie in der Wohnung, dichten Sie die Tür mit feuchten Tüchern ab und machen Sie sich am Fenster bemerkbar.
Informationen zu Verhalten im Brandfall